Beifuß gegen Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschädlinge

Beifuß gegen Pflanzenschädlinge und Pflanzenkrankheiten

Im zweiten Teil der Artikelserie “Pflanzen gegen Pflanzenschädlinge und Pflanzenkrankheiten“, behandele ich den Beifuß. Wie man Beifuß nun richtig schreibt, ob mit “ss” oder “ß”? Keine Ahnung! Ich bleibe bei der althergebrachten Methode.

Sicher ist jedoch, das man ihn auch unter dem Namen “Gewöhnliche Beifuß”, “Gemeine(n) Beifuß” oder auch “Gewürzbeifuß” nennt. Im Lateinischen wäre es Artemisia vulgaris. Noch weitere Namen, wie man Beifuß nennt? Sicher! Besenkraut, Fliegenkraut, Gänsekraut, Johannesgürtelkraut, Jungfernkraut, Sonnenwendkraut, Weiberkraut, Werzwisch, Wilder Wermut oder Wisch. Super.

Nun zum Inhalt

Beifuß ist eine Pflanzenart aus der Gattung Artemisia, innerhalb der Familie der Korbblütler Asteraceae, welche früher mit Compositae benannt war. Vom Beifuß gibt es wieder zwei verschiedene Formen. Erstens die europäische (Artemisia vulgaris var. vulgaris) und zweitens die asiatische Varietät (Artemisia vulgaris var. indica). Sie unterscheiden sich geringfügig in der Zusammensetzung des ätherischen Öls, innerhalb des Beifuß. Weder habe ich praktische Erfahrungen oder recherchieren können, welche Varietät in Bezug auf die Schädlingsbekämpfung wirksamer ist. Aber kommen wir endlich zu dem, warum der Artikel existiert:

Beifuß gegen Pflanzenschädlinge und Pflanzenkrankheiten

Ein Kohlweißling

Ein Kohlweissling

Neben dem Einsatz des Beifuß als Würzkraut oder zu medizinischen Zwecken, hat er noch weitere tolle Eigenschaften: er bekämpft “Schädlinge”. Ebenso, wie der Basilikum gegen Kohlweißlinge hilft, tut es auch der Beifuß. Weiter hilft er auch gegen Erdflöhe und diverse Läuse. Da er sich gut mit Kohlgewächsen und Buschbohnen verträgt, wird er in diesem Bereich auch gerne eingesetzt, um jene Pflanzen von Läusen und anderem Getier zu bewahren bzw. zu befreien.

Es wird auch berichtet, abgesehen von der direkten Pflanznachbarschaft, könne Beifuß auch einfach am Beetrand und/oder den Ecken des Beets gepflanzt werden. Dies solle schon ausreichen, damit der Duft der ätherischen Öle stark genug ist, um die eben genannten Insekten fern zu halten. Das kann ich jedoch weder bestätigen, noch verneinen, denn dies habe ich so noch nicht ausprobiert.

Ich hoffe, ich konnte wieder etwas helfen und freue mich auf morgen, wenn der neue Artikel in der Serie “Pflanzen gegen Pflanzenschädlinge und Pflanzenkrankheiten” erscheint. Bis dahin!

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.