Pflanzen gegen Pflanzenschädlinge und Pflanzenkrankheiten

Dies ist der erste Beitrag in der nun startenden Reihe “Pflanzen gegen Pflanzenschädlinge”. Nach und nach werden wir Kräuter und andere Pflanzen vorstellen, mit welchen sich Pflanzenschädlinge vertreiben oder minimieren lassen. Im Idealfall nutzt man die Pflanzen aber vorbeugend, denn der beste Befall ist jener, der erst garnicht auftritt. In jedem Fall gilt:

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Eine gesunde, vitale Pflanze ist weit weniger gefährdet, von Krankheiten, Pilzen, Viren oder tierischen Schädlingen massiv befallen zu werden, als eine Pflanze, welche nur so dahinsiecht. Genau die schwachen Pflanzen sind es oft, welche dem ersten Auftreten eines Befalls “Nahrung” geben. Ist durch diese Nahrung sie Kolonie der Schädlinge erst einmal angewachsen, so ist es durch die nun größere Anzahl an “Schädlingen” auch für gesunde Pflanzen schwieriger, Stärke zu bewahren.

Wer es richtig macht, bei dem kommt erst gar kein Befall auf, weil man den Garten bzw. dessen Pflanzungen von vornherein richtig angelegt hat. Sofern eine sinnvolle Bepflanzung einen Schädlingsbefall nicht stoppen oder zumindest auf ein hinnehmbares Maß eindämmen kann, gibt es jedoch noch weitere Methoden – ob das ausbringen und/oder ansiedeln natürlicher Fressfeinde oder auch die Ausbringung von Jauchen, Auszügen oder sonstigen Ansätzen.

Wenn es doch einmal zu einem Befall gekommen ist…

Sollte es doch einmal so weit gekommen sein, das ein “Schädling” in überdurchschnittlich hoher Zahl auftritt, sollte so schnell wie möglich gehandelt werden, denn es gilt die Regel: um so früher die Gegenmaßnahme startet, umso erfolgreicher kann sie sein. Eine Ausbringung von, als Beispiel Marienkäfern, kann einen gewissen Befall mit Blattläusen Einhalt gebieten. Wer aber erst darauf wartet, das die Pflanze vor lauter Blattläusen nicht mehr zu erkennen ist, dem kann auch der tüchtigste Marienkäfer nicht mehr helfen.

Wie dem auch sei, in dieser Artikelserie geht es erst einmal um Kräuter und andere Pflanzen, um “Schädlinge” möglichst fernzuhalten. Sodann, auf eine chemiefreie, biologisch sinnvolle und zugleich nahrhafte “Schädlingsbekämpfung”!

… Schlagwort “Nahrhaft”

Den genau das ist ein herrlicher Faktor! Die Schädlingsbekämpfung mit Kräutern und anderen Pflanzen hat einen sehr positiven Nebeneffekt: die Pflanzungen minimieren nicht nur die “Schädlinge”, sondern bereichern zugleich den Speiseplan. Wer zudem etwas weiter recherchiert, findet zudem die Möglichkeiten die zusätzlichen Pflanzungen auch zu medizinischen Zwecken zu nutzen.

Fassen wir also einmal zusammen:

Unsere Pflanzen und Kräuter helfen uns nicht nur im “Kampf” gegen “Schädlinge”. Sie bereichern die ökologische Vielfalt unseres Garten und zugleich unseren Speiseplan. Medizinische Verwendungszwecke kommen hinzu. Wobei wir die medizinischen Eigenschaften nicht nur im Falle einer Krankheit in Betracht ziehen sollten, sondern schon vorher, wenn es um den Erhalt der Gesundheit geht.

Der Leser darf also gespannt sein, auf viele wissenswerte Inhalte, viele Aha-Effekte und einen gesunden, prächtigen Garten.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.