Rezept: Zahnpasta selber machen. Zahnsalz!

Viele Industrieprodukte sind im Grunde vollkommen unnötig, wenn nicht sogar ungesund. Auf die Giftigkeit von Jod und Flour möchte ich hier nicht hinaus – diese Website soll verschont bleiben, von negativem Stunk, Nörgelei und Kritisierung – auch wenn es oft angebracht wäre. Nicht meckern, sondern handeln, heißt die Devise. Daher: wie erstellt man seine eigene (und gesunde) Zahnpasta?

Was dafür spricht

Zahnsalz, wie ich es hier im Rezept vorstelle, kräftigt beim Zähneputzen erwiesenermaßen das Zahnfleisch und fördert die Selbstreinigung des Mundraumes, da ein Säftestrom im Zahnfleisch von innen nach außen angeregt wird. Auch kann Plastikmüll vermieten werden. Man muss sich keiner Jod- oder Fluorbehandlung unterziehen. Noch ein Aspekt für die Gesundheit und die Umwelt: der Laster zum Transport kann in der Garage bleiben. Die Fabrik auch. Und der Geldbeutel? Der wird geschont! Und alles, was wir nicht teuer kaufen müssen, löst uns ein Stück aus dem Sklaventum, welches uns das Geld aufbürdet.

Wie es früher war:

Früher wurde Zahnpasta zum Beispiel aus der Asche von weißem Blei und/oder verbrannten Schweineknochen hergestellt. Auch einfache Holzasche kam, so wie bei der Herstellung von Seife, zum Einsatz. Gegen das Blei habe ich bedenken, wobei ich kein Chemiker bin. Ein Produkt, welches aber mal Schwermetall war, im Mund? Muss ja nicht sein, es geht auch viel einfacher:

Das Rezept von Zahnpasta bzw. Zahnsalz

Man nehme gutes Salz, welches möglichst nicht mit Jod oder Flour verunreinigt wurde. Auch Speisesalz, welchem Rieselhilfen beigemengt werden (muss auf der Packung nicht deklariert werden und wird es meist auch nicht), ist nicht das beste. Ja, man kann sich streiten, ob Meersalz ok wäre. Gegner führen auch hier die Verschmutzung der Meere an. Salz aus dem Himalaya? Ja, es wag, sofern es echts Himalaya-Salz ist, eine gute Qualität haben und sehr reichhaltig sein, aber auch hier könnte man anführen, ob es dann ökologisch sinnvoll sei, sein Salz um den halben Erdball zu schippern, nur um gesund leben zu können. Man erkennt den Widerspruch und ahnt die mittel- und langfristigen Folgen. Wie dem auch sei, welches Salz man selbst verwenden möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Bedenkenswertes wollte ich lediglich nur erörtern. Der Preisunterschied zu hochwertigem Salz ist letztlich marginal und für die Gesundheit auch unbedeutend. Besonders geringfügig wird der Preisunterschied, wenn es um den geringen Salzbedarf für die Zahnpflege geht.

  • Man nehme also ein paar Teelöffel Salz, welches am besten grobkörnig oder flockig ist.
  • Man füge ein paar Prisen zerriebene Kräuter hinzu. Gut wären Salbei, Thymian, Myrrhe oder Minze. Neben dem Wert für Zähne, sollte auch der eigene Geschmack entscheiden. Kräuter aus eigenem, ungedüngten oder nur organisch gedüngtem, Anbau ist natürlich besser, als gekaufte Ware. Hier lassen Inhaltsstoffe oftmals zu wünschen übrig. Zur Not würde eben auch das Gewürzregal oder ein Teebeutel als Quelle dienen können.
  • Weiter kommen fein gemahlene Gewürze, wie Gewürznelken, Muskat und/oder Zimt hinzu. Natürlich ist es auch hier sinnvoll, auf wertvolle Inhaltsstoffe für den Zahn zu achten. Entscheiden, muss aber auch der persönliche Geschmack.
  • Wer starken Zahnbelag hat, dem sei als “Scheuermittel” feine Tonerde oder Kalziumkarbonat empfohlen.

Wer übrigens keine Gewürzmühle hat, kann Kräuter und Gewürze auch im Mörser bearbeiten.

Die Aufbewahrung des Zahnsalz

Nachdem wir alle Zutaten miteinander gemischt haben, können wir sie in einem kleinen Schälchen bereitstellen. Salz zieht Feuchtigkeit aus der Luft und könnte somit oberflächlich etwas hart werden, was jedoch die Qualität des Zahnsalzes nicht grundlegend verschlechtert. Da das Zahnsalz auch Kräuter und Gewürze enthält, würde ich es lieber in einem kleinen Behälter aufbewahren. Für ganz Ökologische, Aussteiger und (Halb-)Hippies: wie wäre es mit einem Bambusröhrchen, welches man im Garten geschnitten und anschließend getrocknet hat? Ein Röhrchen (oder Rohr) als Behälter, ein anderes, kürzeres als Luftdicht abschließender Deckel/Pfropfen.

Die Anwendung des Zahnsalz

Ganz einfach: Zahnbürste anfeuchten, ins Zahnsalz tunken, Zähnchen schrubben und glücklich sein. Ein gründliches Nachspülen ist förderlich, sofern man keine dekorativen Kräuter- und Gewürzreste zwischen den Zähnen behalten will.

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